Abenteuer Biwak Brumleytal 2010

Samstag 28.08.2010 um Punkt 14 Uhr fing es an zu regnen. Hans der dieses Jahr wieder für unser Biwaktaxi gesorgt hatte, stand trotz des Regens (vielen Dank dafür) pünktlich bei Hardebeck und transportierte das Gepäck der Biwakmotivierten ins Brumleytal. Nachdem ich gesehen habe das der Trecker picke packe voll beladen war, sollte das Biwak tatsächlich stattfinden. Die meisten haben ihre Zelte, Isomatten und Schlafsäcke mitgebracht, ein paar sind Samstagabend wieder heimgefahren (wegen der Wetterlage). Wir haben den Trecker erst einmal abgeladen und alles trocken unter gestellt, denn es regnete ja immer noch aus allen Eimern weiter.

Um ca. 15 Uhr waren dann wirklich 17 Kids und 10 Erwachsene da. Und es regnete und regnete.
Wir kochten erst mal Kaffee und Tee und aßen den selbstgebackenen Kuchen den einige mitgebracht haben. Inzwischen hatten wir den Unterstand (mit Lampe) zur Küche erklärt und dank Plane hatten wir auch ein „gemütliches Wohnzimmer“.

Gegen 16 Uhr schwand meine Motivation auf den Nullpunkt und ich hätte das Biwak fast abgebrochen, wenn Helmut und Gerald mir nicht gut zugeredet hätten (Danke Männer).

Dann gegen 16.30 Uhr kam urplötzlich die Sonne zum Vorschein. Nun haben wir fix die Zelte und den Pavillon aufgebaut. Da wir nun noch nicht klettern konnten, weil alles noch so nass war, haben wir ein paar Spiele mit Seilstücken unter Sahra´s Anleitung am Boden gemacht. Mittlerweile war der Fels getrocknet und wir konnten doch noch klettern.
Unterdessen wurde das Lagerfeuer und der Grill dieses Jahr von Gerd in die Hand genommen und angemacht. Viele tolle Salate wurden wieder mitgebracht, und somit war das Festessen gegen 18.30 Uhr eröffnet.
Es wurde noch ein wenig geklettert. Das traditionelle Stockbrot durfte natürlich auch nicht fehlen.

Gegen Einbruch der Dunkelheit habe ich dann die Knicklichter aus meiner Tasche geholt. Sie sind bei klein und groß sehr beliebt. Und na klar gab es auch wieder eine Nachtwanderung die Helmut ausgearbeitet hatte. Die Nacht war Sternenklar und trocken. Um halb eins waren alle im Zelt verschwunden.

Am Sonntagmorgen haben wir das Lagerfeuer wieder entfacht, weil es doch recht frisch und bedeckt war. Nach dem gemeinsamen Frühstück sind wir wieder an die Felsen. Alle haben sich prächtig über Bertramjunior die Quasselstrippe amüsiert.
So langsam wurden die Zelte wieder abgebaut und die Sachen zusammengepackt.
Nach dem Mittagessen um ca. 14 Uhr kam Hans auch schon wie verabredet um uns  wieder abzuholen, Gott sei Dank, denn es fing doch tatsächlich wieder an zu regnen.

Ein großes Dankeschön an alle die beim Biwak so fleißig mitgeholfen haben und die Kuchen und die Salate gespendet haben, auch an Dirk Sundermann ein Dankeschön, der dieses Jahr wieder kleinen Präsenten gespendet hat. Die ich allerdings zu Hause vergessen habe, aber nachreichen werde.
Ohne euch wäre das Biwak so nicht möglich…DANKE

Sonja